#selfcareTuesday

von Verena

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Heute haben wir uns mal ein paar Tag zu spät gegönnt, was gut tut. Macht aber nix. Das Gefühl ist dasselbe. Sind wir mal nicht so hart mit uns selber und genießen was unser Herz weit macht und uns ein Stückchen mehr in unsere Mitte bringt.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass mir Einfachheit und etwas Rückzug Kraft spenden und ich mir tatsächlich immer wieder bewusst mache, dass der ganze Überfluss, social media, diese oder jene Veranstaltung für mich und mein Wohlbefinden nicht essentiell sind. Und ich hab auch schon die Erfahrung gemacht, dass sich ein “Nein, aber DANKE” für mich und meine Lieben als ein goldrichtiges “JA” zu uns herausgestellt hat.

Als ich mich heute entschieden hatte ein simples herbstliches Apfelkompott statt einer etwas aufwendigeren Apfeltorte als Nachtisch zu servieren, merkte ich wieder, dass es nicht immer “das Bessere” sein muss.

Das soll gerade einfach als Beispiel dienen. Das lässt sich natürlich auf etliche Situationen im Leben ummünzen.

Was ich sagen möchte ist, dass wir ständig meinen wir müssen perfekt sein, schnell sein, powervoll sein, inspirierend sein – aber das entspricht nicht unserer Natur.

Bei mir ist es so, dass mich genau der unperfekte, fast greifbar ehrliche Mensch inspiriert und mein Interesse weckt. Perfektion ist für mich gleichbedeutend mit Langeweile.

Nicht immer ist die Apfeltorte das Gelbe vom Ei und nicht immer sind die hippen Mamas, wie sie in der neuen Zeitschrift dargestellt werden, die tatsächlich happy Mamas im echten Leben . Es sind auch nicht die roten Gummibärchen immer die besten. Die sind sogar einfach nur mainstream.

Lieber bin ich unperfekt, ungeschminkt, hinke von der Küche ins Bad weil ich das Tausendste mal über den Lego-Wahnsinn unseres Sohnes gestolpert bin um endlich die eingetrockneten Essensreste unserer Tochter von meinem Unterarm abzuwaschen, als dass ich mich ständig nur perfekt gestylt und wie aus dem Bilderbuch präsentiere.

Ich stehe momentan an einem Punkt in meinem Leben wo ich tatsächlich viele Fragen habe. Sehr viele.

Und nun? Was hat dieses Gedöns mit Apfelkompott zu tun? Nix.

Ich will mit euch nur gerne mein Lieblingsrezept für Apfelkompott teilen. Weil die einfachen Dinge oft am besten ankommen und so gut schmecken. Etwas unprofessionell fotografiert dafür aber mit viel Liebe, guter Musik im background und ziemlich viel Gelächter hinter und neben mir gezaubert worden.

Macht es nach. Es schmeckt herrlich.

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Für vier Personen:

500g Äpfel

300ml Wasser

70g Birkenzucker

1/2 Zimtrinde

4 Gewürznelken

1 Stück Zitronenschale

Die Äpfel schälen, schneiden wie es euch gefällt, Wasser mit Zucker, Zimt, Nelken und Zitronenschalen aufkochen lassen, Äpfel in den Sud geben und bei mittlerer Hitze zugedeckt weich kochen. Ich lass es circa fünf Minuten garen.

Happy Herbst!

♥︎

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