Must-haves für Mamas und Nicht-Mamas

von Verena

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Huhu! Heute mal Worte statt Bilder, gut? Habt ihr paar Minütchen? Klasse! Bitteschön:

Ich würde mal sagen wir sprechen durch unsere Kleidung. Nicht? Oh ja. Wir alle. Nicht wir Mütter. Alle.

Dass die Sache mit der Mode in der Schwangerschaft vermutlich eine kleine Herausforderung ist, das stimmt meines Erachtens nach. Aber ich finde, selbst mit einer Riesenmelone am Körper kann man  sich cool und lässig anziehen. Seien wir in der Kugelzeit aber mal noch nicht so streng.

Ob man sich da hübsch findet oder total unwohl, das ist so verschieden wir wir eben sind.

Aber wenn ich Mamas sehe, die sich nach der Geburt wirklich gar nicht mehr wohlfühlen, nur mehr Schlabber-Sachen anziehen und mit einer “Ist-mir-doch-egal”-Haltung durch den Supermarkt laufen, dann läutet’s Alarm.

Nein Halt! Stopp!!! Ihr denkt, wasn das für ne oberoberflächliche Gans. Na! Aber Hallo!

Es klingelt doch nicht weil ich abwertend oder überhaupt wertend sein möchte, es drängt sich aber die Frage auf: WARUM!?

Mütter sind, seit ich selber eine bin, sowieso überhaupt die Menschen, denen ich Unmengen an Respekt zolle.

Ich bin nicht sicher, ob man sich vor der Mutterschaft dessen bewusst sein kann, was es denn heißt, Mama zu sein.

Nö. Haha. Klarerweise nicht.

Was ich damit sagen will, viele von uns werden wahrscheinlich überrumpelt. Sind überfordert. Mit der plötzlich neuen Aufgabe, die  in Lehrbüchern  sehr treffend beschrieben ist, im Leben eben doch noch mal etwas anders aussieht.

Muss Überforderung aber bedeuten, dass ich mich als Frau komplett verliere? Dass ich mich nicht mehr schön finden darf?

Nur weil ich von morgens bis spät abends schlicht und einfach für wen anderen eben nun mal ständig da und parat sein muss?

Naja. Ich habe großes Verständnis dafür, dass man sich schleifen lässt. Ich habe das locker hinbekommen. Ganz von selbst geht das. Schwer ist das nicht. Das Schleifen lassen.

“Man muss sich einen Ruck geben und sich aufraffen.” Hab ich mal wo gelesen. Damit man in der Bahn bleibt. In der man sich auch als Frau, trotz Mama-Sein, befindet.

Immer wenn ich Mütter sehe, die gerade Hartes leisten, die k.o. sind und null Zeit für sich haben, dann denk ich mir:

Oh no! Gott, ich versteh dich so gut. Komm! Setz dich schnell zu mir ich drück dich! Ganz fest.Ich möchte es versuchen. Das Auf-Mich-Schauen. Wir sind doch auch noch wer?! Und liebenswürdig!

Und was ist dann so ein Must-have genau?

Nein nein. Keine Label-Vorgabe. Es muss nicht eine Celine Tasche sein. Auch keine Jeans von jBrand und die Marant Boots müssen es auch nicht sein. Also, wer will darf natürlich und wer mich kennt, der wird sich gerade kugeln vor Lachen.

Wer sich schminken möchte, der gibt etwas Mascara drauf und klebt sich den Concealer unter die Augen. Das muss ab und zu einfach sein. Sogar ich als totale Anti-Schmink-Tante mach das. Mir steht sowas nicht.Ich seh danach nicht besser aus als vorher.

Ab und zu aber eben doch…ihr wisst schon.Diese Nächte. In denen wir uns am liebsten auf den Mars beamen möchten. Und einfach nur eine starke Schulter brauchen, die uns trägt. Weil wir nicht mehr können…Man muss als Mama abwiegen können.

Was muss ich tun, damit ich mich gut mit mir selber fühle?Tja oft ist es eben nur ein bisschen Highlighter im Gesicht, ein kuscheliger Pullover oder die dicken, warmen Militärsocken unserer Liebsten, die uns uns gleich besser fühlen lassen.

Dieser Beitrag soll ein Denkanstoß dafür sein, dass man sich ruhig öfters mal sagen darf, wie toll man ist.

Spiegel kaufen. Davor stehen. Ich mag dich !!

Das ist mein Must-have an alle Mamas. Denn wer diese message im Gesicht trägt, der strahlt genau dieses WOW aus, das uns ja allen so gut tut. Und welches ansteckend ist. Und uns an anderen gefällt.

Welcher Spiegel ist es bei euch? Housedoctor? Bolia?

PS. Mein Kind ist ziemlich genau sechzehn Monate alt UND: Ich habe mich noch immer nicht gefunden und schaffe es noch immer nicht total abzuschalten und mir allein Gutes zu tun.

Ich hab’s verlernt. Und dabei war ich vor der Geburt Meisterin darin, ohne jetzt aufzutragen. Ehrlich. Ich war sogar ziemlich cool.

Ich bin Veränderung.

Und bin gespannt, wann ich das wieder hinkriege. Das Cool-Sein. Trotz dieser Riesen -Verantwortung. Die ich klarerweise gerne trage. Wie macht ihr das? IHR, ich sehe so viele Vorbilder da draußen!

Wartet auf mich, ich bin am Weg.

♥︎

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