Herbstglück

von Verena

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Schwerelosigkeit. Ich will es einfangen. Am besten in ein Schraubglas reinstecken und den Deckel ganz fest dranschrauben. Damit es drinnen bleibt. Dieses Gefühl.

Die Temperaturen sinken, im Haus bricht diese eine Stimmung ein und verwandelt unsere Höhlen zu einem Ort voller Ruhe, Kraft und Rückzug. Da rückt plötzlich dieser Drang um jeden Preis ins Freie zu gehen in die Ecke und man beginnt wieder, Innen zu werkeln.

Hier wird dann Gemüse eingeweckt, die letzten Marmeladen verkocht, Kräuter getrocknet oder geschnitten und eingefroren. Und jeder Raum bekommt wieder ein neues oder teilweise neues Outfit.

Die Tage davor allerdings, quasi wenn noch nicht ganz klar ist ob der Sommer sich tatsächlich schon vertschüsst hat, dann packen wir unser Leben nochmal ganz bewusst nach Außen. Ins Freie. Auf die Terrasse oder in den Garten. So lassen wir ihn ausklingen. Und der Übergang in die nächste Jahreszeit wird gleich nochmal intensiver wahrgenommen und genossen.

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 Ich mag den Wechsel der Jahreszeiten. Er macht mich zufrieden. Und jedes mal wenn ein Quartal sich dem Ende neigt denke ich “Möge -in aktuellem Fall- der Spätsommer ewig dauern”.

Und dann, wenn er aber so richtig richtig da ist, der Herbst, dann denk ich mir heeey Schätzchen, wo kommst du denn so plötzlich her? Herzlich willkommen!

Endlich bist du hier.

♥︎

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