Brotbacktag in Chaos-City

von Verena

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Was ich euch heute mal serviere ist eine Schüssel voll Glück. Es gibt Flockenbrot, Baby!

Ich liebe selbstgebackenes Brot. Punktet bei mir mehr als Kuchen, lässt mein Herz springen von A nach B und wieder zurück und: Macht gut satt und zufrieden.

In die Küche, fertig, los!

Ihr braucht:

 250 g Dinkelmehl

450 g Weizenmehl

500 g Dinkelflocken

1 Pkg. Trockengerm

2 TL Salz

ca. 700 ml lauwarmes Wasser

4 EL Leinsamen

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Das Beste am Brotbacken ist, dass die Kinder so toll mitmachen können. Was gibt’s Besseres als Mehl, Körner und Küchenmaschinen.

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Zuerst werden die Flocken mit lauwarmen Wasser bedeckt, kurz stehen gelassen, anschließend wieder ausgedrückt und unter die Mehl-, Germ-Mischung gemengt.

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Leinsamen drunter mischen und auf geringster Stufe für kurze Zeit (hier etwa fünf Minuten) von der Küchenmaschine kneten lassen.

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Genaue Zeitangaben zu empfehlen find ich persönlich eher schwierig. Jedes Brot, jeder Kuchen, jede Heilsalbe – alles von Hand Gemachte entsteht individuell und gibt nie zu 100 Prozent dasselbe Ergebnis. Arbeitet mit viel Liebe und Spaß, dann wird es gelingen.

Es wird vermutlich auch wen geben, der lieber mit dem Wecker neben der Küchenmaschine steht und stoppt. Haha – demjenigen kann ich nicht so gut behilflich sein. Aber auch dieses Brot wird lecker schmecken, da bin ich sicher.

Bei mir sieht das Ganze dann ungefähr so aus.

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Die Teigreste werden von Rührer und Schüssel gelöst, der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch mal kräftig durchgeknetet und anschließend in eine Germschüssel gegeben.

 Die Schüssel nun an einen warmen Ort stellen und solange warten, bis die Schüssel  drei mal aufgepoppt ist (dauert etwa drei bis vier Stunden). Mit dem Küchenfreund oder Kochlöffel jedes mal gut durchschlagen und nachher wieder gut verschließen.

Anschließend zu kleinen Brötchen formen und bei Ober- und Unterhitze für etwa vierzig Minuten backen. Ich schalte das Rohr zuerst auf 170 Grad und dreh nach etwa zehn Minuten die Temperatur auf 160 Grad runter.

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Natürlich war das Chaos hier am Boden von mir mit eingeplant, das lässt sich nicht vermeiden. Sei’s drum.

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Er hatte seinen Spaß, und ich habe das Gefühl einen Teil des Tages sehr sinnvoll genützt zu haben.

Es wär schön, wenn ich bei dem Einen oder Anderen von euch die Lust am Backen oder Kochen mit Kindern wieder wecken konnte.

Hier liegt jedesmal nach dem Chaos ein ganz spezieller Duft und eine wundervolle Energie im Raum.

Noch ein letzter Ratschlag: Mit Butter vom Bauer schmecken die Brötchen ganz besonders gut.

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Happy Baking!

P.S. Habt ihr auch einfache Rezepte auf Lager? Immer gerne her damit ich freue mich!

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